Von der Plattform-Abhängigkeit zur kuratierten Strategie
Die digitale Welt erlebt einen fundamentalen Wandel. Die Zeiten, in denen Social Media als verlässlicher Reichweitenkanal diente, sind vorbei. Die aktuellen Zahlen sprechen eine klare Sprache: Facebook generiert 67 % weniger Traffic für Nachrichtenseiten als noch vor zwei Jahren, Twitter/X verzeichnet einen Rückgang von 50 %. Algorithmen priorisieren heute Unterhaltung, nicht mehr Information. Unternehmen, Medienhäuser und Institutionen stehen vor der Herausforderung, ihre Kommunikationsstrategie neu zu denken.
Sohn@Sohn hat diesen Wandel antizipiert und setzt auf kuratierte Kommunikation statt algorithmischer Abhängigkeit. Doch was bedeutet das konkret?
Kuratieren statt Konsumieren: Die neue Rolle der Kommunikation
In einer Welt voller Informationsüberflutung geht es nicht darum, noch mehr Content zu produzieren, sondern darum, Relevanz zu schaffen. Kuratieren bedeutet nicht nur, Inhalte zu sammeln, sondern sie in einen Kontext zu setzen, sie mit anderen zu verweben und neue Perspektiven zu eröffnen. Es geht um das In-Beziehung-Setzen von Wissen, Ideen und Menschen.
Hans Ulrich Obrist bringt es auf den Punkt: „Die Aufgabe des Kuratierens ist es, Verbindungen zu schaffen, dafür zu sorgen, dass verschiedene Elemente miteinander in Berührung kommen.“ Genau hier setzt Sohn@Sohn an – als Gestalter von Resonanzräumen, nicht als bloßer Verteiler von Botschaften.
Sohn@Sohn: Die Strategie einer kuratierten Live-Kommunikation
Seit über 17 Jahren entwickelt Sohn@Sohn redaktionelle Formate für die Live-Kommunikation – von hybriden Event-Formaten bis zu interaktiven Diskussionsforen. Dabei geht es nicht nur um Technik, sondern um eine ganzheitliche redaktionell-technisch-digitale Strategie, die auf vier Säulen basiert:
- Kuratierte Inhalte statt Masse – Statt endloser Informationsflut fokussiert sich Sohn@Sohn auf die gezielte Auswahl und intelligente Aufbereitung von Themen.
- Community statt Klicks – Reichweite ist nicht gleichbedeutend mit Wirkung. Entscheidend ist, mit den richtigen Menschen in den richtigen Kontexten in Resonanz zu treten.
- Interaktivität statt Einweg-Kommunikation – Live-Formate, die nicht nur gesendet, sondern partizipativ gestaltet werden. Podcasts, Livestreams, hybride Panels – immer mit Publikumsbeteiligung.
- Unabhängige Distributionskanäle – Newsletter, Blogs, LinkedIn und eigene Plattformen ersetzen die algorithmische Fremdsteuerung durch Social Media.
Kuratierte Kommunikation als Zukunftsmodell
Wir stehen an einem Punkt, an dem Unternehmen und Organisationen die Wahl haben: Entweder sie bleiben Spielball wechselnder Algorithmen – oder sie übernehmen selbst die Gestaltung ihrer Kommunikation. Sohn@Sohn zeigt, dass eine kuratierte Strategie nicht nur die Abhängigkeit von Social-Media-Plattformen reduziert, sondern auch langfristig nachhaltiger ist. Denn Kommunikation ist mehr als Reichweite – sie ist Resonanz.

Hinterlasse einen Kommentar